Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ –
11 junge Talente vertreten unsere Schule in Marl
Am 20.02. machten sich 11 Schülerinnen und Schüler der Jugend-forscht-Kurse aus den Jahrgängen 9 und 10 auf den Weg zum Regionalwettbewerb von Jugend forscht nach Marl.
Mit Plakaten, Modellen und umfangreichem Präsentationsmaterial startete die Gruppe bereits um 8:00 Uhr morgens an unserer Schule. Nach dem Aufbau der Präsentationsstände stieg die Nervosität spürbar – das Warten auf die Jurygespräche war für alle besonders aufregend.
Doch diese Aufregung war absolut unbegründet: In den Jurygesprächen präsentierten sich unsere Schülerinnen und Schüler äußerst souverän, beantworteten fachkundig alle Fragen und stellten ihre Projekte mit großer Begeisterung vor. Besonders schön war der starke Teamgeist – alle fieberten gegenseitig mit und unterstützten sich.
Unsere Projekte im Überblick
Jahrgang 9:
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Optische Täuschung bei Schülerinnen und Schülern - Diana Odura Appiah & Karolina Nitszke:
Diana und Karolina wollten herausfinden, ob Schüler und Schülerinnen optische Täuschungen unterschiedlich wahrnehmen. Dazu haben die beiden mehrere Schüler und Schülerinnen aus der 5. Klasse und 9. Klasse über verschiedene optische Täuschungen abgefragt. -
Auswirkung von Mikroplastik auf Wasserpflanzen - Lea Speidel & Maximilian Dieckmann:
Lea und Maximilian haben sich mit den Auswirkungen von Mikroplastik auf Wasserpflanzen und auf die Qualität des Wassers im Allgemeinen beschäftigt. Bei ihrem Projekt haben die beiden mit zwei Aquarien gearbeitet, um einen Vergleich zu haben und um mögliche Unterschiede herauszufinden. -
Lässt sich der Geschmack einer Petersilienpflanze verändern? - Finn Kolligs, Max Gryzan & Julius Böckenhoff:
Finn, Max und Julius wollten herausfinden, ob eine Petersilienpflanze ihren Geschmack verändert, wenn man sie über einen längeren Zeitraum mit verschiedenen Flüssigkeiten (Salzwasser, Zitronenlimonade) gießt. Außerdem haben die Schüler Veränderungen im Aussehen beobachten können.
Jahrgang 10:
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Votium – Emma Pallinger & Domenik Drüppel:
Emma und Domenik entwickelten eine eigene Abstimmungswebsite, die sie erfolgreich in mehreren Schülergruppen testeten. Durch die Tests konnte die Website weiter optimiert werden – ein wichtiger Schritt von der Idee zur praxisnahen Anwendung.
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Wärme durch Kristallisation – Untersuchung von Natriumacetat-Taschenwärmern – Daniella Brown:
Daniella untersuchte Natriumacetat-Taschenwärmer hinsichtlich Wärmeentwicklung, Temperaturverlauf und Wirkungsdauer. Zusätzlich stellte sie einen eigenen Taschenwärmer her und verglich die Ergebnisse mit gekauften Modellen.
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HydroSalt-Farming – Tomatenanbau unter salzhydroponischen Bedingungen- Emily Mengel:
Emily erforschte den Tomatenanbau in einem hydroponischen System mit Salzwasser. Trotz der besonderen Bedingungen gelang eine erfolgreiche Ernte – ein spannender Beitrag zur Forschung nachhaltiger Landwirtschaft und zum Umgang mit alternativen Anbaumethoden.
Besondere Auszeichnungen
Bei der feierlichen Preisverleihung durften alle Teilnehmenden stolz ihre Urkunden entgegennehmen – ein großartiger Erfolg für unsere Schule!
Zwei Projekte wurden darüber hinaus besonders ausgezeichnet:
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Emily Mengel erhielt für ihr Projekt HydroSalt-Farming den Sonderpreis „Ressourceneffizienz und Zirkularität“ des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
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Domenik Drüppel und Emma Pallinger wurden für ihr Projekt Votium zusätzlich mit einem Zeitschriftenabonnement ausgezeichnet, um ihre Programmierkenntnisse weiter zu vertiefen.
Wir sind sehr stolz auf die engagierte und erfolgreiche Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler. Der Tag in Marl hat einmal mehr gezeigt, wie viel Neugier, Forschergeist und Teamzusammenhalt in unseren Jugend-forscht-Kursen steckt.
Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten! 👏













